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„Man muss Zeit für Entspannung und Bewegung reservieren“

Olympiasiegerin Heike Henkel über Fitnesstraining im Berufsalltag

Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin – als bislang einzige Athletin holte die ehemalige deutsche Hochspringerin und Sportlerin des Jahres Heike Henkel die drei Titel in drei aufeinanderfolgenden Jahren. Nach ihrer aktiven Profilaufbahn hält sie Seminare und Workshops zum Thema Stressmanagement und gesundheitsorientiertes Fitnesstraining. Dabei tritt sie als Markenbotschafterin der Premiummarke ARTZT vitality auf.

Was war der größte Erfolg in Ihrer Karriere?
Der WM-Sieg 1991 in Tokio und natürlich der Olympiasieg 1992 in Barcelona.

Wie halten Sie sich selbst seit Ihrem Karriereende fit?
Ich jogge ein- bis zweimal in der Woche, dehne viel und stärke meine Muskulatur mit Kleingeräten, wie dem Bewegungsband. Entspannung durch progressive Muskelrelaxation gehört auch regelmäßig dazu.

Wie haben sich die Trainingsbedingungen von früher im Vergleich zu heute verändert?
Es gibt viele statische und ausgeklügelte Kraftgeräte. Sie sind oft auf spezielle Übungen oder sogar Disziplinen ausgelegt. So besteht die Gefahr zu einseitig zu trainieren. Allerdings bringen sie auch viele Vorteile, weil man schneller an Kraftzuwachs gewinnt. Medizinball, Übungsbänder und Gymnastikball sollten aber immer ergänzend im Training dazugehören, um die nötige Beweglichkeit und Balance des Körpers zu gewährleisten. Nur so kann man eine einseitige Belastung und somit Verletzungen am besten vorbeugen.

Worum genau geht es in Ihren Vorträgen?
Es geht um Motivation, Grenzen und das Erkennen, aber auch Akzeptieren der eigenen Möglichkeiten.

Wie versuchen Sie andere Menschen für Sport zu motivieren und zu begeistern?
Nicht nur über die Notwendigkeit aus gesundheitlichen Gründen, sondern vor allem durch Spaß, Geselligkeit, ohne Leistungsdruck. So hält man am längsten durch.

Ihre Seminare und Workshops halten Sie häufig in Unternehmen ab. Gerade Berufstätige können oft nur wenig Zeit für Sport einräumen. Wozu raten Sie ihnen?
Man muss Zeit für Entspannung und Bewegung reservieren. Am besten im Terminkalender fest mit eintragen. Gemeinsam mit den Kollegen ist es einfacher. Der Gruppenzwang hilft vor allem an Tagen, wo die Motivation mal nicht so hoch ist oder der Terminkalender zu voll scheint.

Auf welche Trainingsgeräte greifen Sie im Rahmen Ihrer Vorträge zurück? Welche Übungen führen Sie damit durch?
Das Übungsband kann man überall mit hinnehmen und lässt sich einfach verstauen. Außerdem gibt es damit unendlich viele Möglichkeiten, um den Körper zu trainieren. Jeder kann damit kreativ werden. Außerdem nutze ich Geräte, die die Stabilität fördern. Für manche ist es schon schwierig, längere Zeit auf einem Bein zu stehen. Im Berufsalltag sitzt man sehr viel am Schreibtisch oder der Job besteht aus sehr einseitigen Bewegungsabläufen. Darunter leiden die Stabilität und das Gleichgewicht. Mit den genannten Geräten schafft man wieder die nötige Balance.

Was spricht für diese Produkte?
Ich kann mit Kleingeräten ganz einfach und mit wenigen Wiederholungen anfangen und durch Erhöhung der Serien und Wiederholungen das Pensum steigern. Außerdem gibt es die Möglichkeit unter vier verschiedenen Stärken der Bänder zu wählen.

Wie sehen Sie ARTZT vitality im Vergleich zu anderen Produkten?
Die Qualität stimmt und es ist latex- und puderfrei, also für Allergiker geeignet. Die Geräte sind so einfach und man kann so viel damit machen.

 

Weitere Details zur Person und Referentin Heike Henkel gibt es unter www.heike-henkel.de.

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